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Publikation
Offenlegung der Bilanz
P f l i c h t  z u r  P u b l i k a t i o n
Veröffentlichung oder Hinterlegung
Das nebenstehende Gesetz EHUG regelt die Umstellung auf das elektronische Handelsregister sowie das Unternehmensregister. Nach diesem Gesetz sind Kapitalgesellschaften verpflichtet, ihre Abschlüsse beim elektronischen Handelsregister einzureichen. Verstöße gegen die Offenlegungspflicht werden mittlerweile flächendeckend mit Hilfe spezieller Software vom Bundesamt für Justiz verfolgt und mit Ordnungsgeldverfahren und Strafen zwischen 2.500 und 25.000 Euro geahndet.

Die Offenlegungspflichten richten sich nach bestimmten Größenklassen von Kapitalgesellschaften, wobei für Bilanzdrucker.de nur Kleinst- und Kleinkapitalgesellschaften in Frage kommen. Als Kriterium dürfen zwei von drei Kriterien nicht überschritten werden:
Kleine GmbHs müssen weder Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) noch einen Lagebericht im Bundesanzeiger veröffentlichen. Viele Positionen der Bilanz dürfen zusammengefasst werden. Grundsätzlich sollte man nicht mehr veröffentlichen, als man muss.

Kleinstkapitalgesellschaften müssen ihren noch weiter vereinfachten Jahresabschluss nicht im Bundesanzeiger veröffentlichen, sondern es reicht eine Hinterlegung. Hinterlegte Jahresabschlüsse kann man nicht im Bundesanzeiger online abrufen, sondern nur kostenpflichtig (z.Zt. netto 4,50 Euro) über das Unternehmensregister abrufen.

Kleinst-
GmbHs
Kleine
GmbHs
Bilanzsumme
350.000 Euro -6 Millionen Euro -
Umsatzerlöse
der letzten 12 Monate
700.000 Euro -12 Millionen Euro -
Arbeitnehmer
(Ø relevantes Jahr)
10 -50 -
Grafik Datenübermittlung
Elektronische Übermittlung

Stichtag spätestens 12 Monate nach Ende des betreffenden Geschäftsjahres
Nach dem Ende des Wirtschaftsjahres hat man also noch 12 Monate Zeit, nicht mehr und nicht weniger. Die Fristen sind nicht verlängerbar.

Theoretisch kann man also mit der Veröffentlichung bis zum letzten Tag zu warten. Dann allerdings bleibt kein Spielraum mehr für eventuelle Korrekturen. Deshalb empfehlen wir, zumindest einen kleinen Puffer einzubauen, was die Abgabefrist angeht.

Für fatal halten wir es, die Offenlegung verzögern oder gar vermeiden zu wollen. Das Bundesamt für Justiz kontrolliert mit Hilfe von Software mittlerweile flächendeckend die Einhaltung der Offenlegungspflichten. Kommt man diesen nicht wie vorgeschrieben nach, so drohen hohe Ordnungsgelder.
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